BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:https://github.com/derhansen/sf_event_mgt
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:168-477@rg-berlin-brandenburg.gi.de
CLASS: PUBLIC
SUMMARY:Industrie 4.0 - Vom Verstehen der Idee bis zur laufenden Anwendung
DESCRIPTION:Vortragender Benjamin Klettner\n\nVortragender Thomas Pietsch\n
 \nHinsichtlich des Themas ‚Industrie 4.0’ ist in Wissenschaft und Praxis de
 rzeit noch sehr vieles in Bewegung. Der Begriff umfasst die gesamte Bandbre
 ite der Digitalisierung des Produktionsprozesses und seiner datengestützten
  Optimierung durch intelligente, rückgekoppelte Kommunikationsprozesse. Es 
 geht um die Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt. Diese neue Verbi
 ndung bringt neue Herausforderungen an die Unternehmen mit sich. Nach lange
 n Jahren, in denen umfangreiche Produktivitätsfortschritte eher in Verwaltu
 ngs- und Dienstleistungsbereichen gesehen und ausgeschöpft wurden, ist nun 
 die Produktion wieder in den Fokus gerückt.\n\nDie Idee von ‚Industrie 4.0’
  liegt darin, dass eine durchgängige Digitalisierung und eine vollständige 
 interne und überbetriebliche Vernetzung einen bisher unerreichbaren Integra
 tionsgrad bewirken sollen. Aus nahtlos ineinandergreifenden, reibungslos or
 ganisierten Wertschöpfungsketten sollen höchst effiziente, vollständig inte
 grierte Wertschöpfungsnetzwerke werden. Der dadurch zu erreichende Wettbewe
 rbsvorteil steht und fällt mit dem erfolgreichen Zusammenspiel aller inform
 ationstechnisch verknüpften Netzknoten, d. h. alle Protagonisten agieren fl
 exibel und selbstreguliert im gleichen Netz. Vom Lieferanten über die (ggf.
  kollaborative) Fertigung und die Logistik müssen bis zum Endkunden alle Ak
 tivitäten durch sauber verzahnte, aufeinander abgestimmte IT-Systeme unters
 tützt und gesteuert werden.\n\nIn einem Hochschulprojekt der HTW wurde im J
 ahr 2015 die Positionierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (
 KMU) zum Thema ‚Industrie 4.0’ untersucht. Hierbei konnte ermittelt werden,
  dass die Situation in KMU sehr uneinheitlich ist: Je nach Branche, Unterne
 hmen und teilweise sogar unternehmensintern nach Standort wurden verschiede
 ne Konzepte verfolgt und umgesetzt. Daraus ergibt sich, dass verschiedene B
 ranchen verschieden schnell darin waren, die neuen Methoden anzunehmen und 
 umzusetzen sowie jeweils branchenspezifische Schwerpunkte setzten. Die dire
 kten Folgen sind einerseits ein unterschiedlicher Entwicklungsstand nicht n
 ur zwischen den Branchen, sondern auch branchenintern. Andererseits lassen 
 sich deshalb abhängig von der jeweiligen Branche verschiedene Potenziale id
 entifizieren, die durch die Digitalisierung ausgeschöpft werden können. Dem
 entsprechend ergeben sich auch stark unterschiedliche Sichtweisen auf den B
 egriff „Industrie 4.0“ und dessen konkrete Umsetzung.\n\nUm allen diesen Si
 chtweisen gerecht zu werden, wurde im Jahr 2015 von den Verbänden BITKOM, V
 DMA und ZVEI eine Referenzarchitektur „RAMI 4.0“ verabschiedet. Diese Refer
 enzarchitektur deckt in ihrer Allgemeinheit alle denkbaren Szenarien der Di
 gitalisierung ab, um konkrete Handlungsempfehlungen daraus herzuleiten, ist
  jedoch eine genaue Analyse des Modells und eine Reduktion der Komplexität 
 erforderlich. Eine exemplarische Implementierung wurde im Jahr 2016 in eine
 m Projekt der HTW gemeinsam mit der ML!PA Consulting GmbH durchgeführt. Im 
 Vortrag erfolgt eine Analyse und Demonstration dieser Implementierung.\n\nV
 ortragende\n\nDr. rer. nat. Kettner, Benjamin\n\nProf. Dr. rer. oec. Pietsc
 h, Thomas\n\nthomas.pietsch(at)htw-berlin.de\n\n\n\nVortragsfolien zum Down
 load (PDF)
DTSTAMP:20180225T154957Z
DTSTART:20160401T090000Z
DTEND:20160401T110000Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR
