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SUMMARY:IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung – quo vadis?
DESCRIPTION:Neueste Studien zeigen, dass öffentliche Infrastruktur-Großproj
 ekte in Deutschland durchschnittliche Kostensteigerungen von 73 % erfahren.
  Das Ausmaß der Budgetüberschreitung hängt allerdings deutlich vom jeweilig
 en Bereich ab: Während sich die Kosten von Infrastrukturprojekten im Verkeh
 rsbereich „nur“ um gut ein Drittel erhöhen, werden Projekte der Information
 s- und Kommunikationstechnologie durchschnittlich viermal teurer als ursprü
 nglich geplant.\n\nDie einzelnen Beispiele sind vielfältig. Traurige Berühm
 theit dürfte das FISCUS-Projekt erlangt haben, welches zum Ziel hatte, den 
 deutschen Finanzämtern eine einheitliche Software bereitzustellen. Die Folg
 en sind weithin bekannt: Nach Entwicklungskosten von gut 400 Millionen Euro
  und dreizehn Jahren Projektlaufzeit wurde das Vorhaben abgebrochen. Wenige
 r bekannte Beispiele sind die Einführung einer Standardsoftware für die Fin
 anzbuchhaltung bei der KfW – verbunden mit einer Budgetverdoppelung auf 180
  Millionen Euro – oder die Software zur Bearbeitung der Kraftfahrzeugsteuer
  beim Zoll, deren Berechnungen sich teilweise als fehlerhaft erwiesen.\n\nB
 etrachtet man hingegen internationale Studien, die sektorenübergreifende IT
 -Projekte untersuchen, so zeigt sich, dass die öffentliche Hand nicht schle
 chter abschneidet als die „freie Wirtschaft“. Das Ausmaß des Scheiterns ist
  nämlich gleichermaßen enorm: So werden 61 % aller Projekte teurer, dauern 
 länger, verfehlen den ursprünglich vorgesehenen Funktionsumfang oder scheit
 ern völlig.\n\nWas sind jedoch Erfolgsfaktoren erfolgreicher IT-Projekte? A
 nhand mehrerer Fallstudien aus dem Bereich der Bundesfinanzverwaltung wird 
 sich auf Spurensuche begeben, welche Schwierigkeiten bei der Umsetzung von 
 IT-Vorhaben auftreten können und wie diesen begegnet werden kann.
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DTSTART:20160527T090000Z
DTEND:20160527T110000Z
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