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Leitungsgremium

Die Mitgliederversammlung der GI/ACM-Regionalgruppe Berlin-Brandenburg fand am 15.02.2024 statt. Satzungsgemäß wurde ein neues Leitungsgremium sowie aus deren Mitte der Sprecher gewählt.

  • Thomas Bendig, BMDS (Sprecher)
  • Manuel Friedrich, DLR-PT (Stv. Sprecher)
  • Alexander Rabe, eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. (Stv. Sprecher)
  • Gerald Swarat, Kontaktbüro Berlin Fraunhofer IESE (Stv. Sprecher)
  • Prof. Dr. Selcan Ipek-Ugay, BHT Berliner Hochschule für Technik
  • Ulrich John, IU Internationale Hochschule
  • Jan Sürmeli, Technische Universität Berlin

 

Die Mitglieder mit Foto und Vita sind im Folgenden gelistet.

Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung

Während des Studiums arbeitete ich am Institut für integrierte Publikationssysteme (IPSI) der Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD). Direkt anschließend trat ich eine Stelle bei der DeTeBerkom in Berlin an, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. 12 Jahren lang leitete ich dort und bei den Nachfolgeorganisationen Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Gebieten wie z.B. Multimedia‐ Archive, Dokumenten‐ und Workflowmanagement‐Systeme oder Internet‐Portale. Später bauten wir ein Usability‐Labor auf, definierten Service‐Produkte des Labors und erbrachten entsprechende Dienstleistungen, vorwiegend innerhalb des Konzerns Deutsche Telekom.

Zwischenzeitlich beschäftigte ich mich dann mit der Didaktik der Informatik unter Einsatz vom LEGO Mindstorms‐Robotern, zuerst freiberuflich und dann im Auftrag des deutschen LEGO Education Partners. Ich schulte Lehrkräfte zum Einsatz der Roboter-Systeme und veröffentlichte Lerneinheiten zu demThema.

2012 begann ich für die TSB Innnovationsagentur, die mittlerweile in die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH aufgegangen ist, zu arbeiten. Hier verantwortete ich das Handlungsfeld „Mobile Anwendungen und Geoinformation“ aus der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg im Cluster IKT/Medien/Kreativwirtschaft.

Neben dieser Tätigkeit habe ich Anfang 2015 die Geschäftsführung der UseTree GmbH übernommen, ein UX-Dienstleister, der aus dem BMWi Projekt „UseTree – Berliner Kompetenzzentrum für Usability‐Maßnahmen (www.usetree.de)“ im Förderschwerpunkt Mittelstand Digital hervorgegangen ist.

Nach drei Jahren Aufbau habe ich die UseTree GmbH verlassen, um mich danach das Clustermanagement IKT, Medien und Kreativwirtschaft in der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg zu übernehmen.

Mittlerweile bin ich seit Januar 2020 beim DLR-Projektträger als wissenschaftlicher Referent tätig.

In der GI engagiere ich mich, weil Informatik die Welt bewegt. Ein Grundverständnis von Informatik sollte bei allen Bürgern vorhanden sein, um die tiefgreifenden Veränderungen zu verstehen und zu bewerten oder sich zumindest darüber informieren und eine Meinung bilden zu können. Diese breite Vermittlung von Wissen hat mich mein gesamtes berufliches Leben begleitet und liegt mir sehr am Herzen. Besonders spannend finde ich die Nahtstellen, an denen die Informatik sich mit anderen Disziplinen trifft, wie z.B. bei der Mensch-Computer-Interaktion.

Seit 2018 ist Alexander Rabe Geschäftsführer des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. Zuvor war er Geschäftsbereichsleiter Politik, Recht und Regulierung und leitet für den eco in dieser Funktion die Hauptstadtrepräsentanz im Herzen Berlins als auch die eco Dependance in Brüssel.

Mit mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen ist eco der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet eco maßgeblich die Entwicklung des Internets in Deutschland und fördert neue Technologien und Infrastrukturen. eco gestaltet aktiv die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen für eine innovationsfreundliche, digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft mit. 

Alexander Rabe war zuvor in verschiedenen Rollen für die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) aktiv. Zuletzt als Geschäftsführer der mit rund 20.000 Mitgliedern größten Fachgesellschaft von InformatikerInnen im deutschsprachigen Raum. In dieser Funktion leitete er die Geschäftsstellen in Bonn und Berlin.

Zudem war Alexander Rabe seit 2010 Geschäftsführer der Deutsche Informatik-Akademie GmbH, die seit über 25 Jahren im Bereich des Wissenstransfers für Fach- und Führungskräfte der IT und Informatik aktiv ist.

Von 2008 – 2010 war Rabe Referent der Institutsleitung am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern und Assistent des Vorsitzenden des Fraunhofer IuK-Verbundes, Europas größtem Zusammenschluss angewandter Forschungsinstitute.

 Von 2005 – 2008, war Rabe bei den Deutsche Telekom AG Laboratories (T-Labs) in Berlin im Bereich Customer, Behavior & Needs an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft tätig. Rabe ist Mitglied im Beirat „Marktwächter Digitale Welt“ im Bundesverband der Verbraucherzentrale und war zuvor Mitglied im Aufsichtsrat von Schloss Dagstuhl  - Leibnitz Zentrum für Informatik GmbH, Mitglied des Beirats der Initiative Bundesweit Informatiknachwuchs fördern (BwInf) und Mitglied im Beirat der Personalzertifizierungsstelle im Bereich Usability und User Experience des Fraunhofer FIT.

Gerald Swarat ist studierter Historiker und Germanist. Er baut seit Anfang 2017 das Berliner Kontaktbüro des Fraunhofer IESE (Kaiserslautern) auf, das ein wichtiger Technologie- und Innovationspartner für die digitale Transformation in den Bereichen Autonomous & Cyber-Physical Systems und Digital Services ist und das Zusammenspiel von eingebetteten Systemen und Informationssystemen in digitalen Ökosystemen erforscht. Swarat koordiniert die Aktivitäten des Instituts in der Bundeshauptstadt rund um die Themen Smart Ecosystems, Industrie 4.0, Datensouveränität und Smart Rural Areas und ist Ansprechpartner für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vor Ort in Berlin. 

Ein wichtiger Schwerpunkt, den Swarat bereits zuvor aus Berlin unterstützt hat, sind die Themen rund um das Smart-Rural-Areas-Forschungsprogramm, innerhalb dessen die die „Digitalen Dörfer“ mit Land Rheinland-Pfalz ein Highlight sind. Gerald Swarat hat zuvor diverse Projekte aus dem Bereich der Digitalisierung geleitet, u.a. die Initiative „Digitale Region“ des Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. oder im Wissenschaftsjahr des BMBF. Das Thema Smart City & Smart Region beschäftigt Gerald Swarat u.a. auch im Digital-Gipfel-Prozess der Bundesregierung und als Mitglied im Vorstand des Vereins Kommune 2.0.

Ulrich A. John studierte von 1989 bis 1995 an der Humboldt-Universität zu Berlin Mathematik und Informatik, 2002 promovierte er berufsbegleitend am Fachbereich IV Elektrotechnik und Informatik der Technischen Universität Berlin zum Dr.-Ing. (magna cum laude). Nach 9 Jahren Forschungstätigkeit am Forschungsinstitut GMD FIRST (heute FhG, Bereich Planungstechnik und Deklarative Programmierung) wechselte er 2001 zur DaimlerChrysler-Forschung (Research and Technology, Lab „IT for Engineering and Processes“ , Wissensbasierte Entwicklung und Produktion/ Produtkions- und Logistikoptimierung), wo er 6 Jahre als Senior Researcher/ IT-Projektleiter tätig war.

Ab 2007 gründete er eigene Unternehmen, die sich der Beratung, Forschung und Softwareentwicklung im Kontext komplexer betriebswirtschaftlicher Probleme sowie dem Interim-Management widmen.

2013 wurde Ulrich John an der HWTK (heute VICTORIA | Internationale Hochschule) zum Professor für Wirtschaftsinformatik  berufen, wo er bis September 2021 tätig war. Zum Wintersemester 2021/ 22 nahm Prof. John einen Ruf (Professur für Informatik) an die iu -Internationale Hochschule an, wo er am Standort Berlin in Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studiengängen lehrt.

Branchen, in denen Prof. John bisher tätig war, sind Automobilbau, Luftfahrt, Energiewirtschaft und Anlagenbau, Logistik/ Supply Chain Management, Bahn- und Transportwesen, Softwareindustrie, MRO, Marktforschung, E-Business, Nachrichtentechnik und Maschinenbau. Seine derzeitigen Forschungs- und Publikationsschwerpunkte liegen insbesondere in den Themengebieten „IT und Prozesse für Effizienz, Agilität und Transparenz“ und „Intelligente Digitalisierung“.

Seit 2017 forscht Dr. Jan Sürmeli in der Gruppe “Softwaretechnik” an der Technischen Universität Berlin an den Themen Identitätsmanagement und Blockchain-Technologien. Er engagiert sich in der europäischen Standardisierungsinitiative “Self-Sovereign Identifier(s) for Personal Data Ownership and Usage Control” (CEN WS ISÆN), ist Gast am FZI Forschungszentrum Informatik und unterstützt in diesem Rahmen die Begleitforschung des Technologie-Programms Smart Data.

An der Humboldt-Universität zu Berlin studierte er Informatik und forschte dort anschließend in der Gruppe “Theorie der Programmierung” an der Modellierung, Analyse und Synthese verteilter Systeme. Er war Mitglied der DFG-Forschungskooperation “Berlin Rostock Eindhoven Service Technology”, assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg “SOAMED” und betreute  ein Startups aus dem Bereich Big Data. Neben der Forschung sammelte er Erfahrungen in der Universitätslehre. 

Nach seiner Promotion im Jahr 2015 untersuchte er in der Gruppe “Prozess-getriebene Architekturen” die Möglichkeiten der Zusammenführung Prozess- und Ereignis-basierter Systeme, sowie im Rahmen einer DAAD-Forschungskooperation mit der Queensland University of Technology (Brisbane, AUS), Ähnlichkeitsmaße für Prozessmodelle.